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Helmut Herman Bechtel - Zoltán Szendi
Tradition und Modernität in der ungarndeutschen Literatur

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Alois Mednyánszky

Freiherr A. v. Mednyanszky von Medgyes (Prikopa 1784 – 1844 Galgocz) entstammte altungarischem Adel, seine Mutter war eine Gräfin Eszterhazy. Standesgemäß besuchte er die Theresianische Ritterakademie, wurde durch Vermittlung des Grafen Saurau Edelknabe am kaiserlichen Hof, studierte anschließend an der königl. Ungarischen Universität in Preßburg Jura und trat 1804 in den Staatsdiens bei der Hofkanzlei in Wien. 1810 zog er sich auf seine Güter zurück und beschäftigte sich fortan intensiv mit der ungarischen Geschichte. Bedeutend waren „seine Sammlungen von Original-Urkunden, ... Memoiren, ... Original-Aufsätzen berümter Männer ..., welche Sammlung bald eine solche Bedeutung erhielt, daß nach jener, jetzt dem ungarischen National-Museum einverleibten, kaum ihres Gleichen zu finden war.“ (Wurzbach). Für das im ersten Drittel des Jahrhunderts „mächtig erwachte National-Bewußtsein in Ungarn“ (ders.) sind seine Arbeiten von großer Bedeutung. Angeregt von und in Zusammenarbeit mit seinen Freunden HORMAYR und HAMMER-PURGSTALL trug Mednyanszky die vorliegenden "Erzählungen, Sagen und Legenden" zusammen und hat so „wesentlich zur Verbreitung wichtiger Kenntnisse über sein engeres Vaterland Ungarn beigetragen.“ (ders.). Dem Vorwort ist zu entnehmen, daß einige der Geschichten verstreut bereits gedruckt waren, und daß Mednyanszky die Sammlung als Keim einer ungarischen Nationalliteratur und –kunst verstanden wissen möchte. Etliche der Erzählungen beziehen ihren Stoff aus der Zeit der türkischen Bedrohung und Besatzung. Die Brüder Grimm scheinen bei ihren volkskundlichen Forschungen von seiner Arbeit keine Kenntnis gehabt zu haben.( Text von : Antiquariat Trauzettel,52223 Stolberg, BRD )