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Helmut Herman Bechtel - Zoltán Szendi
Tradition und Modernität in der ungarndeutschen Literatur

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Vorwort

Wir wissen nicht, inwiefern dieses Lesebuch für Sie, liebe Leserinnen und Leser, Neues anbieten kann, was Sie dazu inspiriert, die hier ausgewählten Werke ­– Gedichte und Erzählungen ­­­­­­– zu lesen und über sie nachzudenken. Für uns war es – und ist es auch noch – ein Experiment, mit dem wir versuchen, Ihnen die ungarndeutsche Literatur näher zu bringen. Selbst unter vielen Angehörigen der ungarndeutschen Minderheit sind die Texte wenig bekannt, weshalb wir mit unserem digitalen Lehrwerk einen neuen Zugang zu diesen vielen wertvollen Texten ermöglichen möchten ‒ in der Überzeugung jedoch, dass diese Sammlung nicht nur die engeren Schüler- und Lehrerkreise der Nationalitätenschulen anspricht, sondern alle an Literatur Interessierten. Denn das Wesen jedes ästhetisch wertvollen Werkes ist die Mehrschichtigkeit, zu deren Hauptmerkmal es gehört, dass das Werk ‒ unabhängig von dessen Thematik ‒ ­seine Botschaft(en) uns allen vermitteln kann. So bleibt z. B. die Identitätsproblematik, die das Hauptthema der ungarndeutschen Literatur darstellt, wohl nicht nur ihr und überhaupt den Minderheiten vorbehalten, weil sie zugleich solche allgemeinmenschlichen Fragen enthält, die uns alle betreffen.

Das Buch besteht aus drei Hauptteilen: Nach einer kurzen Einführung in die ungarndeutsche Literatur folgen zwei große Einheiten, die ähnlich strukturiert sind. Der Unterschied besteht darin, dass die Werke im Kapitel „Text und Deutung“ zusätzlich mit einer Interpretation sowie mit Fragen bzw. Übungen ergänzt sind. Die Textdeutungen sind ‒ je nach ihrer Ausführlichkeit ‒ unterschiedlich betitelt. Während die Analysen auch Detailfragen behandeln, beschränken sich die Interpretationen und vor allem die Interpretationsansätze auf die (vermuteten) Hauptaspekte der Werke. Dennoch haben nicht einmal die längeren Textdeutungen den Anspruch, irgendeine normative Erklärung abzugeben. Sie sind viel mehr als Vorschläge und mögliche Ansatzpunkte zum Nachdenken zu betrachten. Unter der Überschrift „Hilfe“ finden Sie zudem einige nützliche Hinweise für die technische Handhabung des Buches.

Die digitale Form dieses Lehrwerkes ermöglicht uns auch zukünftig die Interpretationen zu ergänzen. Desgleichen können wir die Textsammlung auf beliebige Weise erweitern. Dank der modernen Technik muss die Kommunikation nicht mehr einseitig bleiben. Somit möchten wir hiermit nicht nur alle Kolleginnen und Kollegen, sondern auch die Schülerinnen und Schüler dazu ermutigen, uns ihre Meinungen und Vorschläge mitzuteilen. Die größte Anerkennung unserer Arbeit ist schließlich das aufmerksame (und auch kritische) Lesen.

Zuletzt möchten wir allen, die die Entstehung dieses Buches ermöglicht haben, unseren herzlichen Dank aussprechen: Frau Ibolya Englender-Hock, der Leiterin des Valeria Koch Schulzentrums, Fünfkirchen/Pécs und Herrn Dr. Gábor Frank, dem Direktor des Ungarndeutschen Pädagogischen Instituts, Fünfkirchen / Pécs für die fachliche und finanzielle Förderung, Herrn Johann Schuth, dem Vorsitzenden des Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler für die Bereitstellung der hier ausgewählten Texte, Frau Prof. Dr. Katalin Wild für die Übersicht des einführenden Kapitels, Frau Samira Bauerfeind sowie Frau Susanne Ufer für die sorgfältige Lektorierung und Herrn Zoltán Mayer für die technische Gestaltung des gesamten Lehrwerkes.

 

Pécs, 30. Juni 2014         

Die Verfasser